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Safety first – für die Sicherheitskette bei der Kesselregelung

Safety-TL4896 – jetzt auch für den Fronttafeleinbau

  • nach DIN EN14597, DIN EN 61508 und SIL2 zertifiziert
  • Frontafeleinbau im kompakten DIN-Format ersetzt separaten Anzeiger
  • Große Leucht-Anzeige mit Klartextinfos und optischer Signalisierung
  • analoger Istwertausgang für Regler und SPS erspart Sensoren
  • einstellbarer Voralarm ersetzt separaten Begrenzer – Redundanz zur SPS
  • Reset-Taste in der Front ersetzt separat verdrahtetes Bedienelement

Die Anforderung an uns

Bei Kesselapplikationen zur Heißwassererzeugung muss neben der Grenzdrucküberwachung SDB und der Wassermangelsicherung WMS in der Sicherheitskette ein Sicherheitstemperaturbegrenzer STB vorhanden sein, um nach DIN EN 12828 die Energiezufuhr zuverlässig zu unterbinden – sei es durch Abschalten des Feuerungsautomaten per Zündflammenunterbrechung (Gasbetrieb) oder eines Sicherheitsventils (Ölzufuhr) oder einer Heizstromunterbrechung – sobald auch nur einer der Begrenzer anspricht. Durch die in DIN EN 61508 „Funktionale Sicherheit“ geforderte autarke Gerätetechnik mit Überwachung der eigenen Funktionstüchtigkeit, also unabhängig von SPS-, Regel-, SCADA-Systemen, werden bei industriellen Wärmeerzeugern nur nach DIN EN 14597 und der Sicherheitsanforderungsstufe der Funktionalen Sicherheit nach SIL2 zugelassene STBs eingesetzt.

Blockheizkraftwerke BHKW erfordern STBs jeweils für die autarke Überwachung neben dem Heizwasser auch der Übertemperatur von Motor-Vorwärmung, dem Motor-Kühlwasser, dem Abgas und des Brennwertwärmetauschers. Bei der Heißdampferzeugung müssen weitere Sicherheitselemente verwendet werden, um die mit Überhitzern ausgestatteten Kesselanlagen zu überwachen.

Unsere Lösung

Der neue STB vom Kompetenz-Center Martens, der Safety-TL4896 besitzt neben dem Sicherheits-Abschaltkontakt einen einstellbaren Vorkontakt, um damit unabhängig das Regel- und Steuergerät vor unzulässig hohen Istwerten zu warnen. Bevor die Zwangsabschaltung aktiviert wird, können so zusätzliche Alarmmeldungen ausgegeben und entsprechende Funktionsabläufe initiiert werden, um einen sicheren Stand-By-Zustand zu erreichen, den Fehler zu beheben und das zeit- und kostenaufwändige komplette Herunter- und wieder Hochfahren einer Anlage zu vermeiden. Der mit dem Safety-TL4896 angebotene hochwertige analoge Ausgang des Prozess-Istwertes ermöglicht im Automatisierungssystem eine Weiterverarbeitung und erspart so die Montage eines zusätzlichen Sensors.

Die Vorteile

Elektronische STBs wurden bisher oft z.B. als Hutschienengeräte im Schaltschrank verbaut. Erstmals bietet sich mit dem Safety-TL4896 nun auch eine Montage in der Fronttafel an. Dabei lassen sich die Ist- und Grenzwerte auf dem großen Display bequem ablesen und der Reset-Vorgang nach der Fehler-Ursachenbehebung erfolgt wie alle anderen Bedienvorgänge an der Anlagenfrontplatte. Damit entfallen separate Geräte und deren Verdrahtung, da deren Funktion bereits eingebaut sind: Anzeiger und Reset-Taste. Durch den einstellbaren Voralarm benötigt man keinen zusätzlichen Begrenzer und man erhält eine Redundanz zur Automatisierungseinheit. Durch den Analogausgang entfällt eine zweite Messkette. Ohne ein Programmiergerät wird der Safety-TL4896 über die Fronttasten konfiguriert und somit auf die Anwendung individuell zugeschnitten.

Fazit

Gerade bei kleinen und kompakten Anlagen, deren komplette Automatisierungselektronik in dem Bediengerät untergebracht ist (z.B. bei Einsatz des Multifunktionsgerätes GHM-ONE oder eines kompakten Industrie-PCs/SPS-Systems) gibt es nicht mehr den großen, herkömmlichen klassischen Schaltschrank. Der neue Safety-TL4896 als autarkes Fronttafelgerät im schlanken DIN-Format 48x96 ermöglicht somit das durchgängige kompakte Design von modernen Kleinanlagen, verringert den Verdrahtungsaufwand und erleichtert eine ergonomische Bedienung bei der Überwachung und Einhaltung der Sicherheitsanforderungen.

Der Safety-TL4896 bietet Zeit- und Kosten-Vorteile bei der Verdrahtung und der Montage. Mit der leichten Bedienung von der Frontseite wird erreicht, dass erstmals die geforderten Sicherheitsfunktionen und die ergonomische Bedienung von Sicherheitstemperaturbegrenzern erfüllt werden.


16.04.2018

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