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Sie hat ihr eigenes kleines Vermögen. Wenn mir etwas zustößt, wird die Person, die sich um sie kümmern muss, keine Not leiden.
Karl Lagerfeld über seine Katze

Er machte mich von einem schüchternen deutschen Mädchen zu einem Supermodel. Er lehrte mich Mode, Style und Überleben in der Modeindustrie.
Claudia Schiffer Würdigte den verstorbenen Modeschöpfer Karl Lagerfeld auf Instagram.

Wir werden mit Partnern zusammenarbeiten, damit die Kunden ihre Möbel künftig tatsächlich nur mieten können. Wenn die Leihperiode vorbei ist, können sie die Möbel zurückgeben und sich ein anderes Möbelstück holen.
Torbjorn Loof Chef von Inter Ikea. Die Möbelkette will bald in der Schweiz Möbel im Abo anbieten.

Neues aus Absurdistan

Mit der heutigen Maßnahme werden wir dafür sorgen, dass unser Volk sicher ist, dass unsere Interessen geschützt sind, und dass unsere Macht weiterhin unübertroffen bleibt.
Donald Trump Der US-Präsident hat ein Dekret zur Schaffung einer Weltraum-Armee unterzeichnet.

Ich wollte ihm die Hand schütteln und er musste erst einmal ganz Bayern die Hand geben... Ich habe ihm gesagt, er soll sich beim nächsten Mal nur kurz zu mir umdrehen, denn so stand ich wie ein Ochs vor dem Berg da.
Jürgen Klopp Der Liverpool-Coach wollte unmittelbar nach dem Champions-League-Duell des FC Bayern beim FC Liverpool seinem Trainer-Kollegen Kovac die Hand schütteln.

Revolution der Rohre

(verfasst von Anke Hempfling)


Von außen angeklemmt, überwacht
die Sensor-Klemme das Innenleben
der Rohrleitung. Hier gut erkennbar:
der schleimartige Biofilm (nachgestellt).
Foto: Claudia Wolny

Forscher/-innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.

Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien eingebettet sind. In Rohren verschlechtert der Belag die Wasserqualität und gefährdet die Gesundheit der Verbraucher. Legt sich der Film in Anlagen von Unternehmen ab, führt das häufig zu längeren Maschinenstandzeiten aufgrund von Reparatur- und Desinfektionsarbeiten sowie zu Verunreinigungen von Produkten. Daraus ergeben sich wiederum hohe wirtschaftliche Verluste. Auch in der industriellen Fertigung, wie zum Beispiel bei der Papierherstellung, sind flüssigkeitsbedingte Ablagerungen ein Problem.

Wissenschaftler/-innen des ISAT haben im Projekt „BioNiva“ einen Sensor entwickelt, der sich von außen an die Flüssigkeitsleitung klemmen lässt und so die innere Schichtbildung in Echtzeit überwacht. Damit kann der Nutzer den Zustand im Rohr ablesen. Das Besondere an dem neuen Verfahren: Es ist nicht invasiv, was zusätzliche Kontaminationen innerhalb des Rohrs ausschließt. Außerdem lässt sich die Sensor-Klemme einfach nachrüsten, ein Umbau des Anlagensystems ist – anders als bei bisherigen Lösungen – also nicht erforderlich.

„Via Ultraschall laufen zwei geführte akustische Wellen das Rohr entlang: einmal vom Rohr in die Flüssigkeit und wieder zurück. Hat sich die Schichtdicke innerhalb der Rohrleitung verändert, ändert sich auch das Signal der Wellen im Vergleich zum Nullpunkt in der Ausgangslage“, erklärt Sandra Lasota, Biologin im „BioNiva"-Projekt.

Der Sensor ist anwendbar für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung, der Textil-, Lebensmittel- und chemischen Industrie, in der Abwasseraufbereitung und im Öl- und Gasgewerbe. In der Medizintechnik könnte man beispielsweise Wasserleitungen von Dialysestationen und Katheter damit überwachen. In allen Bereichen könnten so die Reinigungsintervalle verlängert und die Sicherheit der Anlagen verbessert werden. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer von Bauteilen aus. Neben weichen Ablagerungen wie Biofilmen, erkennt der Sensor auch harte Ablagerungen wie Kalk und kann diese voneinander unterscheiden. Ein Patent auf die Sensor-Klemme haben die Forscher*innen bereits angemeldet.

Die Forschungsaktivitäten wurden durch das Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie im Rahmen des Programms „Validierungsförderung“ unterstützt.

Weitere Informationen zu „BioNiva“ gibt:

Prof. Dr. Klaus Stefan Drese

Telefon: 09561 – 317 535

Email: klaus.drese@hs-coburg.de


09.07.2018

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