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Wo findet man den Fingerabdruck des Handy-Besitzers? Richtig. Auf dem Gerät. Dann könnte man gleich seine PIN auf den Zettel schreiben und auf das Gerät kleben.
Philipp Kalweit Der 17-jährige Auftrags-Hacker rät von solchen Sicherheitsstandards wie der Finger-Abdruck ab.

Viele Sicherheitslücken werden von unseren Kunden nicht geschlossen, sobald sie bekannt sind, sondern erst dann, wenn sie sich rentieren. Vor allem im Banksektor ist das so.
Philipp Kalweit Der Auftrags-Hacker kann mithilfe einer Richtantenne EC-Karten mit NFC-Schnittstelle aus vier Meter Entfernung auslesen.

Mentor erweitert Capital-Software für effizientes Design von SAE-J1939-basierten CAN-Netzwerken

Neues Capital-Systems-Networks-Produkt steigert die Designeffizienz für SAE J1939 basierte CAN Netzwerke durch generativen Entwicklungsansatz um bis zu 90 Prozent

Mentor, ein Geschäftsbereich von Siemens, bietet mit Capital Systems Networks ein fortschrittliches Software-Tool an, das die Entwicklung von CAN (Controller Area Network) Kommunikationsnetzwerken für Fahrzeuge auf Basis des SAE-J1939-Standards beschleunigt und vereinfacht. Die neue Lösung bietet eine bewährte, leistungsstarke Technologie, die Ingenieure bei der schnellen Entwicklung, Optimierung und Validierung von J1939-Netzwerken unterstützt.

SAE J1939 ist ein Datenübertragungsstandard für die Kommunikation und Diagnose in Fahrzeugen, der in Nutzfahrzeugen wie LKW, Bussen und Geländewagen, in landwirtschaftlichen Maschinen sowie in Baumaschinen zum Einsatz kommt. Nutzfahrzeuge können bis zu sechs getrennte CAN-Netzwerke enthalten, die in der Regel für jedes neue Fahrzeugmodell eine Überarbeitung oder teilweise Neuentwicklung erfahren.

In Nutzfahrzeugen steigt die Anzahl der Prozessoren, Sensoren und elektronischen Aktoren kontinuierlich, bedingt auch durch neuartige Funktionen wie autonomes Fahren wie es speziell für Erntemaschinen angestrebt wird. Mit jedem Modelljahr erhöht sich damit auch die Designkomplexität der Datennetze. Trotz dieser zunehmenden Komplexität zwingt der Mangel an robusten Netzwerk Design-Tools die Ingenieure oft dazu, sich auf rudimentäre, wartungsintensive Technologien wie Tabellenkalkulationen mit internen Makros zu verlassen.

Capital Systems Networks wurde speziell für diese Herausforderungen entworfen. Das Produkt ermöglicht eine ganzheitliche Netzwerkentwicklung. Als Teil der umfangreichen Capital-Tool-Suite integriert das neue Mentor-Tool Netzwerk-, Software- und Elektrik-Design in einer Umgebung. Es rationalisiert die Entwicklung von funktionalen und physikalischen Designs für J1939-Netzwerke im Rahmen eines modelbasierten Entwicklungsprozesses. Durch die Unterstützung und Implementierung eines generativen, Synthese basierten Ansatzes innerhalb einer kohärenten Elektrik/Elektronik- (E/E) Architektur beschleunigt Capital Systems Networks das Design, die Validierung und die Optimierung von Netzwerken erheblich.

Das Capital-Systems-Networks-Tool beinhaltet eine robuste Bibliothek für die Erstellung und Verwaltung eines einheitlichen Verzeichnisses von SAE-J1939-Signalen, ihre Gruppierung in Nachrichten sowie den zugrundeliegenden Fahrzeugfunktionen. So können Features, Designs, Steuergeräte und sogar ganze Netzwerke wiederverwendet und auf bestimmte Fahrzeugmodelle und -varianten zugeschnitten werden.

„Capital Systems Networks ist ein hochentwickeltes Tool, das die enorme Komplexität heutiger Netzwerkdesigns im Automobilbereich adressiert“, erklärt Martin O'Brien, Vize- Präsident und General Manager der Integrated Electrical Systems Division von Mentor. „Die modellbasierte Lösung von Capital Systems Networks wurde für optimale Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit entwickelt. Sie ermöglicht einen generativen Designansatz mit dem Potenzial, die Designeffizienz für J1939-basierte CAN-Netzwerke um 90 Prozent zu verbessern und gleichzeitig mehrere Tausend Signale automatisiert zu verarbeiten.

„Capital unterstützt die Analyse fortschrittlicher Plattformarchitekturen und ermöglicht es uns, Designvarianten in schnellen Iterationen zu generieren und verschiedene Implementierungsoptionen direkt in der Designumgebung zu evaluieren“, kommentiert Rosa Talarico, CVPD ES System Integration, Networking & Methodologies Manager bei CNHi. „Mit Hilfe dieser Funktionalität - zusammen mit der Wiederverwendbarkeit von Daten sowie der Skalierbarkeit über mehrere Abstraktionen hinweg - können wir Designzyklen drastisch verkürzen und die Time-to-Market beschleunigen.“

Über Capital

Speziell für Transportanwendungen entwickelt, bietet die Capital-Electrical-Design-Software-Suite von Mentor einen hochentwickelten Designprozess, der von der Definition des Konzepts und der elektrischen Architektur bis hin zur Entwicklung, Herstellung und Wartung von Kabelbäumen reicht. Durch die Kombination von leistungsstarker Designautomatisierung mit modernen Enterprise-Integrationsfunktionen schafft die Software digitale Kontinuität im Elektrik-Bereich. Diese hilft, die Entwicklungszykluszeit zu verkürzen und erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen. Capital-Tools können einzeln oder gemeinsam in einem einheitlichen Flow implementiert werden, der die nahtlose Weiterentwicklung der Daten in einer konsistenten Umgebung unterstützt. Eine robuste Integration mit angrenzenden Domänen (wie MCAD und PLM) wird ebenso unterstützt wie die organisationsübergreifende Zusammenarbeit.

Verfügbarkeit:

Capital Systems Networks ist ab sofort erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter: http://go.mentor.com/4ZK6f.


25.06.2018

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