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Robuste Linux-Steuerung µMIC.200 und I/O-Module von MicroControl im Einsatz

Fahrzeug-Verbräuche im realen Fahrbetrieb messen mittels CAN-Bus-Technik

dQ-road dQdt
In einem robusten Gehäuse des dQ-road hat Roland Czech die gesamte Mess- und CAN-Bus-Technik untergebracht, die von der kompakten Linux-Steuerung µMIC.200 koordiniert wird.
Bild: dQdt


Mit dem Mess-System dQ-road der Firma dQdt kann der Kraftstoffverbrauch im Serienfahrzeug unter realen Bedingungen auf der Straße ermittelt werden - unabhängig vom Fahrzeugtyp. Für die sichere Datenverarbeitung sorgt die CAN-Bus-Technologie von MicroControl.

Dieselskandal und Fahrverbote, geschönte Verbrauchs- und Abgaswerte – das sind aktuelle Themen, die dringend nach praktikablen Lösungen suchen. Ein Problemlöser ist Roland Czech. In der Garage in Krefeld hat der Ingenieur für Technische Chemie vor knapp 8 Jahren seine ersten Prototypen gebaut. Heute ist die dQdt-Durchfluss-Messtechnik bei namhaften Motoren- und Automobil-Herstellern sowie deren Zulieferern top gefragt. Denn Schwerpunkte des dOdt-Leistungspektrums sind die Kraftstoffverbrauchs-Messung von Fahrzeugen, die Additiv-Messung rund um „AdBlue"-Technologie und Leckage-Messung bei Hydraulikkomponenten.

Czech hat dazu ein bewährtes Messprinzip weiterentwickelt und einen neuen Präzisionsmesssensor konstruiert. „Da ich den Muster- und Prototypenbau selbst mache, spare ich eine Menge Entwicklungszeit." So konnte der findige Ingenieur sehr schnell auf die aktuelle automobile Schadstoff-Debatte reagieren. „Das Messprinzip, das hinter meinen Produkten steckt, hilft meinen Kunden, ihre Produktion schneller und sicherer zu optimieren."

Sprit-Verbräuche auf der Straße messen


Roland Czech: „Die
MicroControl-CAN-Bus-
Technik in kompakten
wie robusten Gehäusen
ist perfekt für meine
Anwendung."
Bild: dQdt

Mit seinem neuen Messsystem dQ-road kann der Kraftstoffverbrauch im Serienfahrzeug unter realen Bedingungen auf der Straße ermittelt werden - unabhängig vom Fahrzeugtyp. RDC real drive consumption bzw. RDE real drive emission heißt das im Fachjargon. „Um dabei eine ganze Reihe von Zusatzsensoren für Druck und Temperaturen und verschiedenste Typen von Rohsignalen zu erfassen, zu verrechnen und schließlich als Prozesswerte auf dem CAN-Bus auszugeben, stieß ich auf die Firma MicroControl“, erklärt Roland Czech. DerCAN-Bus-Spezialist aus Troisdorf hat mit der µMIC.200 eine eigene Kompaktsteuerung entwickelt, die perfekt zu den dQdt-Anforderungen passt.

„Die µMIC in Verbindung mit robusten µCAN-Sensormodulen passt perfekt zu meinen qualitativ hohen Anforderungen. Und aufgrund der Kompaktheit der MicroControl-Komponenten konnte ich die gesamte Hardware in die bestehende Systemeinhausung integrieren“, nennt Roland Czech die entscheidenden Vorteile der MicroControl-Produkte.

Diese Rohsignaltypen führt die µMIC.200 im dQdt-System zusammen:

  • digitales Impulssignal (TTL)                             -> µCAN-BOX Modul counter
  • analogens Spannungssignal (0 ... 10 V)          -> µCAN-BOX Modul analog in
  • PT100-Widerstandssignal (50 ... 200 Ohm)    -> µCAN-BOX Modul PT100
  • NTC-Widerstandssignal (50 ... 100.000 Ohm) -> µCAN-BOX Modul NTC
  • RS232-Textstring (Dichtemesssensor)            -> µMIC.200 direkt über RS232-Schnitstelle

Robuste, vielseitige und kompakte Steuerung mit Echtzeit-Linux

Mit dem Automation Controller µMIC.200 bietet MicroControl in der Tat ein Steuerungskonzept, das mehr kann als herkömmliche Industrie-Kompaktsteuerungen. Integriert ist hier, was Anwender in der Praxis benötigen. Dabei sind Industrie 4.0-Anforderungen berücksichtigt, denn die Steuerung lässt sich in bestehende IT-Strukturen integrieren.

Linux-Steuerung µMIC.200 MicroControl
Die Linux-Steuerung µMIC.200 punktet mit kompaktem und robustem Aufbau,
verschiedenen Schnittstellen und Speichern sowie einem breiten
Einsatztemperaturbereich von -40°C...+85°C. Integriert sind die CPU-Platine
und eine kundenspezifisch bestückbare Platine.
Bild: MicroControl

Das Echtzeit-Linux-Betriebssystem erlaubt die flexible Entwicklung der Applikationsprogramme. Die erforderliche Toolchain befindet sich auf der Steuerung, ebenso wie alle erforderlichen Engineeringtools wie Compiler und Debugger. Über eine Ethernet-Schnittstelle wird die µMIC.200-Entwicklungsumgebung mit einem beliebigen PC oder Notebook verbunden. Durch den sicheren Linux-Kernel und die VPN-Funktion können Programmierer gesichert von überall ohne Zusatzinvestitionen auf die µMIC.200 zugreifen.

„Im Vergleich zu herkömmlichen Mini-Steuerungen arbeitet unsere µMIC.200 in einer größeren Temperaturrange, mit einem breiteren Versorgungsspannungsbereich und höherer Flexibilität durch eine individuell bestückbare Elektronik“, erklärt MicroControl-Chef Frank Wielpütz. „Ihr Metallgehäuse hält selbst rauen Betriebsumgebungen stand. Das alles gibt es zu sehr wirtschaftlichen Konditionen.“

IP66-Gehäuse schützt die Elektronik

Frank Wielpütz MicroControl
Frank Wielpütz: „Unsere
robusten CAN-Bus-Module
überzeugen durch einen
Temperaturbereich von
-40 bis +85 °C und eine
Auflösung von 16- bis
24-Bit ."
Bild: MicroControl

Auch bei der µCAN-BOX geht MicroControl auf Nummer sicher, ganz zur Freude von Anwendern wie Roland Czech. Die Elektronik ist sicher vor Staub und Wasser in einem stabilen Aluminium-Gehäuse (Schutzklasse IP66) verpackt. Alle Module sind mit einer High-Speed CAN-Schnittstelle ausgestattet, die sowohl CAN 2.0A als auch CAN 2.0B unterstützt. Damit werden die Layer-7 Protokolle CANopen, J1939 und eine Vielzahl herstellerspezifischer Varianten abgedeckt. Für mobile Anwendungen sind die elektrischen Eigenschaften in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C spezifiziert.

„Da mit der µCAN-BOX eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren über den CAN-Bus vernetzt werden können, war das perfekt für unsere Anwendung“, unterstreicht Roland Czech. Analoge Ein- und Ausgänge (0(4)..20 mA, +/-10 VDC), Sensoreingänge (Pt100 .. Pt1000, Thermoelemente, DMS), digitale Ein- und Ausgänge, PWM-Ausgänge und schnelle Zähler und Frequenzmessung sind möglich. „Außerdem überzeugen unsere Module im Vergleich zu marktgängigen Produkten durch einen größeren Temperaturbereich von -40 bis +85 °C, eine bessere Auflösung von 16- bis 24-Bit und eine breitere Versorgungsspannung von 9 bis 36 V DC“, sagt MicroControl-Chef Frank Wielpütz.


21.11.2018

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