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IPETRONIK auf der Automotive Testing Expo Europe 2019

IPETRONIK präsentiert betriebssystemunabhängige Datenlogger-Software und MATLAB-basiertes Messdatenmanagement

Mit IPEmotion RT hat IPETRONIK eine Datenlogger-Software entwickelt, die identische und reproduzierbare Messergebnisse, eine offene PlugIn-Schnittstellen-Technologie sowie einen effizienten Import/Export ermöglicht. Dadurch ergeben sich Vorteile hinsichtlich Funktionsumfang, Entwicklungszeit sowie Qualitätssicherung. Außerdem stehen auch zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung, die unter der Vorgänger-Software nicht angeboten werden konnten.


MATLAB-basiertes Messdatenmanagement
Bild: IPETRONIK

Um die Daten effizient auswerten zu können, hat IPETRONIK mit der IPEcloud MDM ein leistungsfähiges Messdatenmanagement für Datenlogger-Messdaten entwickelt. Dieses Tool ist darauf ausgelegt, Messdaten großer Flotten oder Prüfstände einer systematischen Ordnerstruktur, Datenverarbeitung und -auswertung zu unterziehen. Die Datenverarbeitung erfolgt in erster Linie mit MATLAB-Skripten. Dabei können Entwickler ihre bestehenden MATLAB-Funktionen in die Plattform einbetten, wodurch große Synergien bei der Erstellung ihrer Auswerte-Routinen entstehen.

IPEmotion RT

Reproduzierbare Messergebnisse bei stationären und mobilen Anwendungen

Neue Funktionen werden global nur ein einziges Mal entwickelt und stehen anschließend sowohl Windows- als auch Linux-Betriebssystemen zur Verfügung. Ein einheitliches Bedienkonzept stellt dabei sicher, dass dieselben Funktionen auf unterschiedlichen Plattformen eins-zu-eins ausgeführt werden. Auch können die Messkonfigurationen und Datenformate zwischen den Systemen ausgetauscht werden, unabhängig davon, wo sie erzeugt wurden.

PlugIn-Konzept ermöglicht Einbindung weiterer Entwicklungsressourcen

Das bekannte IPEmotion PlugIn-Konzept steht auch unter IPEmotion RT in vollem Umfang zur Verfügung. Über die offene PlugIn-Schnittstellen-Technologie können weitere Entwicklungsressourcen eingebunden werden, da sowohl Anwender als auch externe Entwickler eigene PlugIns schreiben können. Unter Linux stehen zudem vielseitige Treiberbibliotheken zur Verfügung, die die Integration von Messsystemen und Protokollen erheblich erleichtern.

Leistungsfähige Schnittstellen erlauben effizienten Import/Export

Die Embedded-Linux-Plattform stellt als Real-Time-Anwendung sicher, dass die Daten synchron mit einem 64-Bit-Zeitstempelformat mit einer Auflösung von einer Nano-Sekunde gespeichert werden. Über die doppelte Speichermedien-Architektur werden die nativen Rohdaten im Linux-Datenformat sicher abgelegt – auch bei "harten" Spannungsausfällen/Unterbrechungen. IPEmotion RT bietet zudem eine leistungsfähige Gateway-Schnittstelle zwischen Messrechner und Datenlogger. Durch die vollständige Übertragung aller Online-Daten kann der Anwender überprüfen, ob die Messaufgabe zum einen richtig konfiguriert wurde und zum anderen, ob alle Messeingänge tatsächlich Daten senden. Der Gateway-Betrieb unterstützt mehrere XCP-Slaves mit individuell einstellbaren DAQ-Listen. Das ermöglicht den Export einer A2L-Beschreibungsdatei, sodass der Logger in Fremdsoftware (bspw. ETAS oder Vector) integriert werden kann.

Einige Neuheiten im Überblick

Mit IPEmotion RT stehen dem Anwender viele Funktionen zur Verfügung, die unter der Vorgänger-Software nicht angeboten werden konnten. Hier die wichtigsten Neuheiten in der Übersicht::

  • 100-kHz-Messeingänge am Datenlogger
  • PlugIn-Schnittstelle für Berechnungsmodelle
  • Mehrfach-Anbindung von IP- und USB-Video-Kameras
  • Bus-Traffic-Simulation und Signalausgabe
  • Messdatei-Import über Netzlaufwerk
  • Datenlogger-Webinterface

IPEcloud MDM

Hardwareunabhängig durch IPEcloud MDM
Bild: IPETRONIK

Hardware- und datenformatunabhängig

Das System ist hardwareunabhängig und kann Messdaten von verschieden Mess- und Datenloggersystemen verarbeiten. Über die Import-Schnittstelle steht eine große Bibliothek an Datentreibern zur Verfügung. Die importierten Daten werden standardmäßig auf das TDMS-Format konvertiert. Zusätzlich bleiben die Rohdaten erhalten.

Prozessierung & Tagging der Daten

Die importierten Rohdaten werden über die projektspezifische Konfiguration dem Datenprocessing zugeführt. Über die MATLAB-Skripte hat der Anwender viele Möglichkeiten, seine Processing-Routinen individuell anzupassen und voll zu automatisieren, wie beispielsweise:

  • Normnamen hinterlegen
  • Einheiten & Skalierungen umrechnen
  • Dateien splitten / zusammenführen
  • Alarmevents markieren
  • Reports erzeugen

Im Rahmen der Prozessierung werden ebenfalls Berechnungen durchgeführt und sämtliche Ereignisse von besonderem Interesse über Tags markiert. Die Tags und Metadaten werden in einer SQL-Datenbank gespeichert, sodass sie im Nachhinein zur schnellen Datensuche genutzt werden können.

Auswertung & Suche

Darüber hinaus stehen dem Anwender umfangreiche Suchfunktionen zur Verfügung, wie zum Beispiel dem Suchen von Rohdaten, prozessierten Daten, Ereignissen und Reports im Arbeitsbereich. Die abgefilterten Daten lassen sich jederzeit aus der MDM-Plattform exportieren, um individuelle Analysen, lokale Analysen und Simulationen durchführen zu können.


15.05.2019

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