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Fahrzeugradar

NI führt 4 GHz Vehicle Radar Test System (VRTS) ein

NI trägt mit seiner softwaredefinierten Plattform zu einer schnelleren Entwicklung leistungsstarker automatisierter Mess- und Prüfsysteme bei. Das Unternehmen stellte das 4 GHz Vehicle Radar Test System (VRTS) vor. es bietet zuverlässige, wiederholbare Testmöglichkeiten für die neuesten Fahrzeugradarsysteme.

Im Jahr 2010 erklärte die UN- Generalversammlung 2011-2020 zum Jahrzehnt für Verkehrssicherheit. Diese Ankündigung der Versammlung war Ausdruck des Ziels, Millionen von Menschenleben zu retten und löste auch eine Revolution in der Automobilindustrie aus, die sich von der politischen bis zur technologischen Ebene erstreckte. Mit dem Ende dieses Jahrzehnts erweist sich die Kluft zwischen Fahrassistenznutzung und Autonomie als eine der größten Herausforderungen und Themenfelder, was die Unsicherheit bei den Verbrauchern angeht.

Fahrzeugradar ist für die Fahrzeugsicherheit in den aktuellen erweiterten Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und für die Zukunft des autonomen Fahrens unerlässlich. Dabei handelt es sich um eine der am weitesten verbreiteten Sensortechnologien, da sie äußerst robust und leicht erhältlich ist. Mit der massiven Verlagerung der Automobilindustrie auf das 79-GHz-Radar wurden die Kosten für radarbasierte Sicherheitsfunktionen wie Notbremsassistent (AEB) und Querverkehrsassistent (RCTA) gesenkt.

Der Hauptvorteil der 79-GHz-Radarsensoren ist die 4-GHz-Bandbreite, mit der die Auflösung und die Genauigkeit der Reichweite und der Geschwindigkeit deutlich verbessert wird. Das ist jedoch mit größeren Herausforderungen beim Testen verbunden, da mit der zusätzlichen Bandbreite mehr Daten anfallen. Dies erfordert zusätzliche Verarbeitungsressourcen und eine größere Anzahl an Testszenarien, da mehr Objekte erkannt werden können. Dank der Simulationsmöglichkeiten des VRTS können Ingenieure an der Weiterentwicklung ihres Tests arbeiten, um im Umgang mit diesen Herausforderungen mehr Sicherheit zu erlangen.

„4 GHz bedeutet nicht nur größere Bandbreite und zusätzliche Szenarien“, erklärt Oliver Poos, Radar-Testingenieur bei Noffz Technologies. „Es schafft mehr Raum für Fehler beim Testen. Dadurch werden Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit immer wichtiger, um den Sicherheitsanforderungen nachzukommen.“

Das neue VRTS von NI ist in der Lage, zwei Objekte pro Winkel mit einem gut wiederholbaren Radarquerschnitt (RCS) zu simulieren. Mit dem RCS kann das simulierte Hindernis sowohl bei der Validierung als auch in der Produktionsprüfung eingesetzt werden. Als Teil der NI-Plattform knüpft das VRTS an die langjährige Flexibilität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz der softwaredefinierten Systeme des Unternehmens an und hilft dem Anwender, genauere Testszenarien zu erstellen und kürzere Testaufbauzeiten zu erreichen. Darüber hinaus ist das VRTS sowohl kosten- als auch platzoptimiert für große Produktionsumgebungen.

Der Testansatz von NI und die neuen 4-GHz-VRTS liefern den Testingenieuren die Wiederholgenauigkeit, die sie benötigen, um die neuesten Radarsensoren zuverlässiger zu testen.


08.12.2019

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