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Mehrere Continental Standorte nutzen roXtra für die Umsetzung der IATF 16949


Continental Prozesslandkarte Mechelen

Mit Wirkung zum ersten Oktober 2017 ist die neue IATF 16949* in Kraft getreten. Auch der Automobilzulieferer Continental ist nach der neuen Norm zertifiziert und setzt roXtra bereits seit 2013 an mittlerweile drei Standorten in Deutschland und Belgien erfolgreich zur Dokumentenlenkung ein. Am Standort in Mechelen, 25 Kilometer von Brüssel entfernt, wurde roXtra im Juli 2016 integriert, um die Umstellung auf die neue Automobilnorm zu erleichtern.

„Wir haben nach einem System gesucht, das unsere bisherige Ordnerstruktur ersetzt und uns bei der Umstellung auf die neue IATF 16949 unterstützt. Nachdem roXtra bereits erfolgreich an den anderen Continental Standorten eingesetzt wurde, haben wir uns dazu entschlossen, ebenfalls auf das bewährte System zurückzugreifen.“, erklärt Chris Clinck, Projektverantwortliche für Qualitätssysteme bei Continental Automotive Benelux.

roXtra erleichtert Umsetzung der neuen IATF 16949

Im Werk in Mechelen sind derzeit über 500 Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich über 130 Millionen Ventile und 25 Millionen Sensoren fertigen. Um die erforderlichen Qualitätsstandards einhalten und fortwährend verbessern zu können, ist eine kontinuierliche Überwachung der Produktions- und Lieferprozesse sowie eine einheitliche und strukturierte Dokumentation unerlässlich.

„In roXtra können wir nun ganz leicht verschiedene Dokumente verwalten und lenken – darunter Formulare und Verfahrensanweisungen. Mit dem neuen System haben wir direkt unser erstes Audit nach Einführung der IATF erfolgreich durchgeführt. Bis 2019 sollen die Umstellung und Anpassung aller wichtigen Dokumente an die neue IATF 16949 abgeschlossen sein,“ teilt Clinck mit.

Die Dokumentenpyramide des Werks Mechelen im roXtra gibt dabei eine strukturierte Übersicht über das interne Dokumentationssystem und verlinkt darüber hinaus auf die entsprechenden Dateien und Plattformen.

roXtra bei Continental IATF 16949
Continental Dokumentenpyramide Mechelen


Über Links gelangen Mitarbeiter auf das Conti Intranet und können dort auf allgemeingültige Dokumente zugreifen

Bislang nutzen bei Continental Automotive in Mechelen über 500 Mitarbeiter das System aktiv zur Bearbeitung und Erstellung sowie zur Kenntnisnahme von Dokumenten. Chris Clinck: „Insbesondere die leichte und übersichtliche Handhabung und Steuerung für unsere Dokumentenverantwortlichen sind ein großer Vorteil. Auch die Verlinkungsmöglichkeiten von internen Dokumenten sowie externen Links werden sehr gerne genutzt. So können die Kollegen beispielsweise über einen Link auf das Conti Intranet zugreifen, um allgemeingültige Dokumente und Infos zu Prozessabläufen einzusehen.“

Darüber hinaus können die Mitarbeiter über eine visuell dargestellte Prozesslandkarte im roXtra intuitiv durch die verschiedenen Unternehmensprozesse navigieren und dabei wiederum ganz einfach auf die entsprechenden Dokumente – darunter Formulare, Verfahrensanweisungen und Kurzanleitungen – zugreifen.

Kurz und bündig: Die neue IATF 16949:2016

Seit dem ersten Oktober 2017 sind Audits in der Automobilindustrie ausschließlich nach der neuen Automobilnorm der International Automotive Task Force (IATF) möglich. Damit ersetzte sie die bisherige ISO/TS 16949:2009, die bis dahin als weltweit etablierter Qualitätsstandard innerhalb der Branche galt. Genau wie die ISO 9001:2015 gliedert sich die neue IATF 16949:2016 nach der High Level Structure (HLS). Dabei kann die neue Norm nicht als eigenständiger Standard für Qualitätsmanagementsysteme angesehen werden. Bei einem Audit müssen deshalb sowohl die Anforderungen der IATF 16949 als auch der ISO 9001 berücksichtigt werden. Ziel ist es, durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess die Kundenzufriedenheit zu erhöhen sowie Fehlern und Risiken innerhalb der Lieferkette vorzubeugen.

Über Continental Automotive Benelux B.V.B.A.:

Der Standort Mechelen wurde 1965 erbaut – damals noch mit dem Fokus auf die Entwicklung und Produktion von mechanischen Rechnern – und 1971 von Alfred Teves übernommen. Seit der Übernahme hat man sich im Werk in Mechelen stark auf die Entwicklung und den Bau von Ventilen und Radsensoren konzentriert. Seit 1997 fertigt Continental dort komplett elektronische Bremssysteme und liefert diese an die OEMs aus. Heutzutage ist die Anlage mit über 500 Mitarbeitern das Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Armaturenherstellung und darüber hinaus mit einer F & E-Abteilung für die Weiterentwicklung von Serienventilen. Am Standort werden jährlich mehr als 130 Millionen Ventile gefertigt, über 25 Millionen Radgeschwindigkeitssensoren entwickelt sowie zwei Millionen ESC/ESP-Systeme produziert, und an 40 Automobilhersteller ausgeliefert. 2015 erhielt das Werk Mechelen als eine der ersten Fabriken in Belgien die Auszeichnung der flämischen Regierung „Fabrik der Zukunft“.

*Die Norm IATF 16949 gilt als globaler Qualitätsstandtard in der Automobilindustrie


01.10.2018

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