Vibrometer

Antrieb am Zahn der Zeit

Antrieb am Zahn der Zeit

Mit zunehmender Elektrifizierung der Antriebe in sämtlichen Vehikeln, ob für die letzte Meile oder als emissionsarmer Kleinwagen, rückt die Akustik solcher Antriebe in den Vordergrund. Wie laut ist leise genug und welche Faktoren haben maßgeblichen Einfluss, so doch sonst ein klassischer Verbrennermotor die meisten weiteren Geräuschquellen bisher überschattet hat.

Ohne diesen Maskierungseffekt treten höhere Frequenzen in den Vordergrund, deren Verringerung ganz aktuelles Thema diverser Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten ist. Beim Fraunhofer IEWU wird das Übertragungsverhalten der Komponenten des Antriebsstranges durch sogenannte Netzwerkmodelle beschrieben. Eine Grundlage dieser Herangehensweise ist die Beschreibung der Einzelkomponenten, zum Beispiel eines Zahnrades, durch frequenzabhängige Übertragungsfunktionen. Dies geschieht durch harmonische Kraftanregung der Komponenten und Messung der Strukturantwort mittels 3D-Scanning-Laservibrometrie zur flächenhaften und berührungsfreien Abtastung der Gesamtstruktur. Lesen Sie im Fachbeitrag, wie insbesondere mit einer alternativen Kraftanregung für große Strukturen im relevanten Frequenzbereich bis 20 kHz die bestehenden Herausforderungen angegangen werden, wenn eingeleitete Kräfte – typischerweise durch elektrodynamische Shaker oder Impulshämmer – nicht ausreichen. Erfahren Sie, wie sich die breitbandige Kraftanregung im Vergleich zum Einsatz konventioneller Erreger darstellt.

Ausführliche Informationen zur Laser-Vibrometrie und weiteren Anwendungen lesen Sie im Kundenmagazin von Polytec.