Kameras

10 GigE Kameras mit Sony Pregius CMOS-Sensoren der 3. Generation

Bessere Empfindlichkeit, höhere Bildqualität und Bildraten über 1500 Bilder/s – sechs neue LXT-Kameras mit Auflösungen von 0,5 bis 7,1 Megapixel kombinieren Sony Pregius CMOS-Sensoren der 3. Generation mit 10 GigE und sollen damit Performance-Steigerungen ermöglichen. Mit einer Pixelgrösse von 4,5 bzw. 9 µm bieten die Kameras laut Hersteller eine sehr hohe Empfindlichkeit. So würden z.B. Applikationen mit kurzer Belichtungszeit oder mit NIR-Beleuchtung besser unterstützt, heißt es.

Die hohe Bildqualität mit einem SNR (Signal to Noise Ratio) von 44 dB (Pixelgrösse 4,5 µm) vereinfache eine stabile Bildauswertung auch bei schwierigen Bedingungen, z.B. in Applikationen mit sehr hoher Lichtintensität wie beim Laser-Schweißen oder in der Sport- und Bewegungsanalyse mit schwankenden Beleuchtungsbedingungen. Dank der sehr hohen Bildraten können zudem extrem schnelle Applikationen sicher erfasst, analysiert und gesteuert werden, z.B. zur Fehleranalyse von Maschinen und Prozessen oder für Eye-Tracking Applikationen, so der Anbieter. Die Serienproduktion der neuen LXT-Kameras startet im 2. Quartal 2020.

Das neue Dual Conversion Gain Feature ermögliche eine flexible Einstellung der Verstärkung bereits im Sensor. Die Einstellung „High“ passe für Applikationen mit geringer Lichtintensität oder bei kurzen Belichtungszeiten. Die Alternative „Low“ optimiere die Bildaufnahme hinsichtlich SNR und Dynamikbereich bei höherer Lichtintensität. Zudem verfüge die Kamera über eine integrierte HDR-Funktion, die Bilder mit einem Dynamikumfang von über 82 dB (Pixelgrösse 4,5 µm) berechnet. Dies vereinfache die Bildauswertung für Applikationen mit hellen und dunklen Bereichen in einer Szene und erzeuge keine CPU-Last im PC.

Die 10 GigE Modelle der LX-Serie sind für anspruchsvolle Inspektionsaufgaben, die gleichzeitig hohe Anforderungen an die Detailgenauigkeit der Bilderfassung und den Durchsatz stellen, geeignet. Ihr robustes industrielles Design widerstehe mechanischen Belastungen und stelle eine zuverlässige, langzeitstabile Bildverarbeitung sicher. Die Kameras verfügen über vier optoentkoppelte Power-Ausgänge mit Pulsbreitenmodulation und einer Ausgangsleistung von bis zu 120 W (max. 48 V / 2,5 A) zur direkten Ansteuerung von Beleuchtungen ohne externen Controller. Dank optionalem Tube-System bieten die Kameras Schutzart IP 65 und IP 67 ohne externe Gehäuse. Ausgestattet mit Precision Time Protocol (PTP) nach IEEE 1588 Standard, unterstützen die LXT-Modelle zudem eine präzise Zeitsynchronisation in Ethernet-Netzwerken.