Predictive Maintenance
Digital Twin Starter Kit für KI-gestütztes Asset Management
Ungeplanter Stillstand ist teuer, zyklische Instandhaltung ist oft nicht zielgenau. Für eine bedarfsorientierte Wartung liefert das Digital Twin Starter Kit präzise Zustandsdaten und KI-gestützte Auswertung.
Vorausschauende Wartung und Instandhaltung folgen in der Regel festen Zyklen mit beträchtlichen zeitlichen Sicherheitspuffern. Dabei können selbst vorhandene Zustandsdaten oft nicht ohne weiteres zusammengeführt und für die Planung genutzt werden. Dagegen schafft das Digital Twin Starter Kit von Bosch Digital Twin Industries und Pepperl+Fuchs einen genauen Einblick in den tatsächlichen Zustand des Assets. Es lässt sich mit minimalem Aufwand auch in bestehende Anlagen integrieren und beliebig skalieren.
Für einen ersten Einstieg bietet das Starter Kit alle nötigen Komponenten. Die Hardware stammt von Pepperl+Fuchs und findet in einem handlichen Karton Platz. Sie umfasst:
- einen 12-kHz-Schwingungssensor
- einen ICE2- oder ICE3-IO-Link-Master
- einen lüfterloser Embedded-PC BTC22
Letzterer fungiert als Edge-Gateway und übermittelt die Daten in den
- Intelligence Core
der Digital-Twin-Plattform von Bosch.
Sobald die Komponenten des Digital Twin Starter Kit installiert und mit dem Netzwerk verbunden sind, konfiguriert sich das System nach dem Einschalten selbständig. Der Schwingungssensor kann den Zustand praktisch jeder Art von bewegter mechanischer Komponente erfassen. Neben diesem Standardmodul des Starter Kit können beliebige weitere Sensoren für unterschiedlichste Überwachungsaufgaben angeschlossen werden. Außerdem lassen sich relevante Daten aus der Steuerung einspeisen.
Der Digitale Zwilling der überwachten Anlage ermöglicht die umfassende Auswertung, ein Simulationsmodell öffnet den Weg zur Quasi-Echtzeitanalyse. Fallbezogen werden Machine-Learning-Algorithmen und künstliche Intelligenz genutzt, um die Leistungsfähigkeit des Systems kontinuierlich zu optimieren. Die zusammengeführten Informationen stehen in Dashboards oder als Schnittstelle zur Verfügung.
Aus der Verknüpfung der Daten ergeben sich weitreichende Erkenntnisse zur Optimierung; dazu gehören auch genaue Prognosen zu den Restlaufzeiten einzelner Anlagenteile. Auf dieser Basis kann die Wartung am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden. Zugleich gibt es die Möglichkeit, definierte Alarm-Routinen mit Push-Nachrichten einzurichten. Der Digitale Zwilling stellt umfassende Transparenz her und hilft ungeplanten Stillstand zu vermeiden.




de.pepperl-fuchs.com


























































































































