Augmented Reality

Industriestandard eingeführt

Industriestandard eingeführt

Extend3D, Anbieter für dynamische 3D-Augmented-Reality-Systeme zur Werkerunterstützung im Industrie-4.0-Umfeld, führt ab sofort den Schnittstellen-Industriestandard OPC UA ein. Anwender profitieren von einem zertifizierten und lückenlosen Datenaustausch im Industrie-4.0-Umfeld sowie kurzen Integrationszeiten.

Mit Einführung des Schnittstellen-Industriestandards OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) sichert Extend3D die Leistungsfähigkeit seiner Werklicht-Projektionslösungen für die digitale Zukunft. Der weltweit anerkannte, plattform- und herstellerunabhängige Standard vereinfacht den Datenaustausch zwischen den WERKLICHT-Produkten und Produktionsanlagen erheblich. 

Per OPC UA lassen sich die WERKLICHT-Projektoren in ihrer gesamten Funktionalität ansteuern. Die Maschine-zu-Maschine-Schnittstelle ermöglicht die Anbindung an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und den unkomplizierten Zugriff auf Produktionsdatenbanken. Gleichzeitig sinken Integrationszeiten deutlich, was den Einsatz der Werklicht-Produkte in Serienproduktion, Prototyping, Montage oder Qualitätssicherung spürbar beschleunigt. Zudem erhöht der OPC-UA-Standard durch eigene optionale Verschlüsselungsprotokolle die Sicherheit bei der Datenübertragung – ein entscheidender Vorteil vor allem auch für 5G- und Cloud-Anwendungen. 

„In Industrie-4.0-Umgebungen ist die Standardisierung der Maschinenkommunikation die Zukunft“, sagt Nicolas Heuser, Managing Partner beiExtend3D. „OPC UA bietet genau den passenden Ansatz, um Kompatibilität langfristig zu sichern. Mit der Einführung des Industriestandards für Werklicht geben wir unseren Kunden eine zukunftsfähige Lösung für die digitale Produktion der Zukunft an die Hand. Auch die Aufrüstung bisher gekaufter WERKLICHT-Produkte ist möglich.“

Werklicht 3D kommt mit weiteren Vorteilen

Die Laser- und Videoprojektoren können kombiniert mit einer Bildverarbeitungssoftware individuelle Qualitätsmerkmale oder Schweißverbindungen visuell auf dem Bauteil darstellen, was Werkern manuelle Arbeiten erleichtert. Die neue Version Werklicht 3D 2020.3 unterstützt nun auch das Scannen großer Flächen oder Bauteile. Dazu wurde ein Schieberegler integriert, mit dem der Anwender die Intensität des Projektors an die Beschaffenheit der jeweiligen Oberfläche anpassen kann. So ist gewährleistet, dass sich der Scan auch bei Spiegelungen oder matten Bereichen korrekt abnehmen lässt. Alternativ dazu steht die Funktion „automatische Scanningintensität“ zur Verfügung: Die WERKLICHT-Software projiziert in diesem Fall automatisch vor Beginn des Scans Testlinien in das Scan-Target, um die notwendige Intensität festzulegen. Darüber hinaus ist der Scan extrem großer Bauteile und Flächen dank verbessertem Speicherhandling nun auch auf Rechnern möglich, die eine geringere Speicherkapazität besitzen.

Einfacher Umstieg auf den Industriestandard

Der Umstieg auf den OPC-UA-Standard ist unkompliziert. Kunden, die die Werklicht-Produkte im Rahmen eines Wartungsvertrags nutzen, erhalten die OPC-UA-Schnittstelle beim nächsten anstehenden Update. Doch auch wer die Werklicht-Laser und Videoprojektoren individuell nutzt, profitiert von dieser Neuerung. Das Softwarepaket lässt sich per eigenem Installer rasch aufspielen und installieren. Extend3D passt die Middleware auf Kundenwunsch individuell deren Anforderungen an.

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