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KI wird zur treibenden Kraft der NI Testplattform

KI wird zur treibenden Kraft der NI Testplattform
KI wird zur treibenden Kraft der NI Testplattform

Mit Nigel AI entwickelt Emerson die NI‑Plattform zu einer KI‑fähigen Testautomatisierungsumgebung, die Ingenieure über den gesamten Testlebenszyklus hinweg unterstützt.

Die steigende Komplexität moderner Produkte – etwa in der Luft  und Raumfahrt, der Halbleiterindustrie oder im Transportwesen – stellt Testingenieure vor neue Herausforderungen. Testsysteme müssen nicht nur präzise messen, sondern Entwicklungsprozesse beschleunigen, Wiederverwendung ermöglichen und mit wachsenden Datenmengen umgehen können. Auf der NI Connect 2026 hat Emerson gezeigt, wie sich diese Anforderungen mit einer konsequent weiterentwickelten, KI fähigen Testplattform adressieren lassen.

Von Werkzeugen zur intelligenten Testplattform

Im Zentrum steht die Erweiterung von NI Nigel AI, einer speziell für Testanwendungen optimierten KI Technologie. Sie wird künftig über das gesamte NI Testsoftware Portfolio hinweg verfügbar sein und die Plattform von einer Sammlung leistungsfähiger Werkzeuge zu einer integrierten, intelligenten Testautomatisierungsumgebung weiterentwickeln.

KI dort, wo Ingenieure täglich arbeiten

Ein zentrales neues Element ist die promptbasierte Code Generierung in der NI LabVIEW+ Suite. Damit hält KI direkt Einzug in die tägliche Testentwicklung. Ingenieure können Testcode schneller erstellen, anpassen und wiederverwenden, ohne die Kontrolle über Struktur, Logik und Nachvollziehbarkeit zu verlieren – ein entscheidender Punkt in sicherheits  und qualitätskritischen Testumgebungen.

Darüber hinaus wird Nigel AI plattformübergreifend in zentrale NI Softwareprodukte integriert, darunter FlexLogger, InstrumentStudio, TestStand und SystemLink. Die KI liefert kontextbezogene Unterstützung entlang des gesamten Testlebenszyklus: von der Entwicklung über Validierung und Wiederverwendung bis hin zu Deployment und Betrieb verteilter Testsysteme.

Beschleunigte Entwicklung ohne Kontrollverlust

Im Unterschied zu generischen KI Ansätzen ist Nigel AI gezielt auf die Rahmenbedingungen von Testumgebungen ausgelegt. Transparenz, Determinismus und Nachvollziehbarkeit bleiben erhalten – zentrale Anforderungen in regulierten Branchen. Ziel ist nicht die Automatisierung um jeden Preis, sondern eine gezielte Beschleunigung von Entwicklungs  und Fehlersuchprozessen, ohne Abstriche bei Zuverlässigkeit oder Sicherheit zu machen.

Interne Tests zeigen, dass sich mit KI gestützter Unterstützung Entwicklungs  und Debugging Aufgaben von Stunden oder Tagen auf Minuten verkürzen lassen. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch auf Plattformebene: KI wird nicht als isolierte Funktion verstanden, sondern als integraler Bestandteil einer durchgängigen Testarchitektur.

Die NI Plattform als Fundament für KI gestützten Test

Die technologische Basis bildet die NI Plattform, die modular aufgebaute Hardware, offene Software und eine gemeinsame Datenbasis in einer Architektur vereint. Diese Plattformstruktur ist entscheidend dafür, KI sinnvoll und skalierbar in Testprozesse zu integrieren.

Auf der Hardwareseite unterstützt die Plattform kompakte, leistungsoptimierte Systeme mit präzisem Timing, hohem Datendurchsatz und breiter Signalintegration. Die Software verbindet unterschiedliche Laufzeit  und Rechenumgebungen und erlaubt es, Testsysteme schrittweise weiterzuentwickeln – inklusive KI Funktionen. Eine gemeinsame Datenbasis erleichtert zudem die Erfassung, Verwaltung und Wiederverwendung von Messdaten über Teams, Standorte und Projektphasen hinweg.

Gerade diese enge Verzahnung von Hardware, Software, Daten und Ökosystem bildet die Grundlage dafür, dass KI nicht punktuell, sondern systemweit Mehrwert liefert.

Plattformdenken statt Einzelfunktion

Auf der NI Connect wurde deutlich, dass der KI Ansatz von Emerson über einzelne Features hinausgeht. Im Fokus steht ein plattformzentriertes Verständnis von Testautomatisierung, das Ingenieuren langfristige Skalierbarkeit bietet.  Anwenderberichte aus Unternehmen wie NVIDIA, Alstom, Valeo oder Zap Energy zeigen, wie sich mit der NI Plattform Entwicklungszyklen verkürzen und Validierungsprozesse robuster gestalten lassen.

Mit der Weiterentwicklung von Nigel AI positioniert Emerson die NI Plattform als zentrales Werkzeug für KI gestützte Testautomatisierung – nicht als Black Box System, sondern als offene, kontrollierbare Umgebung für anspruchsvolle Engineering Anwendungen.

KI als Verstärker ingenieurwissenschaftlicher Arbeit

Die Integration von KI in die NI Plattform folgt einem klaren Leitgedanken: KI soll Ingenieure nicht ersetzen, sondern ihre Arbeit wirkungsvoller machen. Durch kontextbezogene Unterstützung, schnellere Iterationen und bessere Nutzung vorhandener Daten wird Testautomatisierung zu einem strategischen Hebel in der Produktentwicklung.

Damit unterstreicht Emerson auf der NI Connect 2026 den Anspruch, Test und Messtechnik als Software  und KI getriebene Plattformdisziplin weiterzuentwickeln – und Ingenieuren Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie der wachsenden technologischen Komplexität souverän begegnen können.

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