Auszeichnung

Engineering Newcomer 2022: Die Gewinner stehen fest

Engineering Newcomer 2022: Die Gewinner stehen fest

Engineering Newcomer 2022: Die Gewinner stehen fest

Auf der Fachmesse Motek kürte Norelem die besten Konstruktionsprojekte von Studenten und Schülern. In diesem Jahr hatten zahlreiche Teams aus der ganzen Welt ihre Projekte für den Engineering Newcomer eingereicht.

Die Bandbreite der Projekte war groß – unter anderem aus den Bereichen Lebensmitteltechnik, Verkehr, Robotik, Thermoelektronik, Forst- und Landwirtschaft sowie Automation. Norelem sucht bereits seit 2014 den besten Engineering Newcomer, für den sich Schüler und Studenten mit ihrer Projekt- oder Abschlussarbeit im Bereich Engineering und Entwicklung bewerben können. Möglich wird das Projekt durch die Sponsoren Cadenas, Zuken E3, MDesign und dem Bundesarbeitskreis Fachschule für Technik. Eine hochkarätige Jury wählt die Gewinner, die mit einem attraktiven Geldpreis für die Studenten und deren Bildungseinrichtung belohnt werden.

Der erste Platz ging in diesem Jahr an den PowerStack Multi 1600, der von einem vierköpfigen Team der HTL-Neufelden entwickelt wurde: Stefan Amerstorfer, Vitus Kehrer, Jakob Magauer und Jonas Wögerbauer konstruierten und realisierten ein neuartiges Magazin für Europaletten sowie deren Aufsetzrahmen. Mit einer Grundfläche von 1860 x 1200 mm ist es sehr kompakt und platzsparend gebaut. Es können maximal 45 Europaletten auf eine absolute Höhe von 7,33 m eingelagert werden. Das Anheben des Stapelguts erfolgt von beiden Seiten durch einen Riementrieb, welcher mit einem Elektromotor an der Rückseite des Magazins betrieben wird. Um das reibungslose Ein- bzw. Auslagern sicherzustellen, ist das Magazin an verschiedene Förderhilfsmittel angepasst.

Den zweiten Platz konnten Gilbert und Gabriel Tanner, Lukas Frisch, Emanuel Ladinig, Daniel Morak und Luca Jörg von der HTL Klagenfurt für sich entscheiden. Ihr Projekt Hascy - HTLs Asfinag Safety Cat ist eine Kooperation mit der österreichischen Autobahn-Gesellschaft Asfinag. Um jeden Punkt eines Autobahntunnels in verschiedensten Situationen genau überwachen zu können, hat das Projektteam einen Schlitten entwickelt, der mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde auf einer Schiene an der Tunneldecke fährt. Er ist mit mehreren Kameras ausgerüstet, darunter eine Wärmebildkamera, um auch bei dichtestem Rauch Personen zu erkennen. Dies ermöglicht den Einsatzkräften im Notfall einen bis dahin noch nie dagewesenen Überblick über die Gefahrensituation.

Auf Platz Nummer drei befinden sich Sebastian Schnehage, Moritz Exner und Oliver Körber von der Werner-von-Siemens Schule. Ihre CNC-Laser Schneid- und Graviermaschine für die individuelle Einzelteilfertigung übernimmt die Bearbeitung verschiedenster Materialien – insbesondere kann sie Makrolon schneiden und eloxiertes Aluminium gravieren. Die Maschine überzeugt mit Geschwindigkeiten von mindestens 100 mm/s und einem großen Bearbeitungsraum von mindestens 600 mm x 400 mm x 100 mm (X,Y,Z).

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