Mitgliedschaft

In Plattform aktiv

In Plattform aktiv

OptimalPlus, NI-Tochtergesellschaft, tritt der Open Manufacturing Platform bei. Die Mitgliedschaft soll zur Steigerung der Innovationsrate und Beschleunigung der Automobilfertigung beitragen.

National Instruments (NI) gab heute bekannt, dass seine jüngste Übernahme, OptimalPlus der Open Manufacturing Platform (OMP) beigetreten ist. Dieses Konsortium unter der Führung von BMW, Microsoft, ZF, Bosch und ABInBev hilft Herstellern, hochentwickelte Technologien zum Erreichen höherer operativer Effizienzen, eines höheren Produktionsausstoßes, besserer Kundenbindung und eines höheren Nettogewinns zu nutzen.

Die OMP bringt Wirtschaftsführer, Technologen, Systemintegratoren, unabhängige Softwareanbieter und andere Beteiligte mit dem Ziel zusammen, Innovationen in der gesamten Fertigung voranzutreiben. Offene Plattformen und Standards setzen Innovationspotenzial frei, indem sie grundlegende technologische Barrieren beseitigen und die Kundenerfahrung verbessern. 

Zu den Zielen der OMP gehört die Schaffung einer „Manufacturing Reference Architecture“ für plattformunabhängige, Cloud-basierte Datenerfassung, Verwaltung, Analytics und andere Anwendungen. Dieses Framework stellt eine Standardmethode für die Verbindung mit IoT-Geräten auf Ausrüstung bereit und definiert eine semantische Schicht, die Daten aus unterschiedlichen Datenquellen vereinheitlicht. Alles in allem kann dadurch ein reichhaltiges Open-Source-Ökosystem geschaffen werden, das eine schnellere und einfachere Einführung intelligenter Fertigungstechnologien ermöglicht.

So wie Dolmetscher bei den Vereinten Nationen den Delegierten bei der Kommunikation und der Erstellung neuer Richtlinien helfen, so beschleunigen standardisierte Datenformate die Übernahme großer Datenmengen (Big Data) und das maschinelle Lernen, wodurch ein universeller Übersetzer zwischen verschiedenen Maschinen- und Prozesstypen entsteht. OptimalPlus, das jetzt zu NI gehört, wird der OMP seine umfassende Fachkompetenz hinsichtlich Fertigungsprozessen im Bereich Automotive zur Verfügung stellen und führenden Produktionsunternehmen umsetzbare Erkenntnisse und Anpassungsmethoden aus seiner großen Daten-Analytics-Plattform an die Hand geben.

„Die Einladung zur Mitgliedschaft bei der renommierten Open Manufacturing Platform ist uns eine Ehre, denn die OMP spielt eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Herstellern auf der ganzen Welt bei der Innovation“, sagt Uzi Baruch, VP der Business Unit Transportation von NI. „Angesichts des wachsenden Drucks, die Qualität zu sichern und den Versand fehlerhafter Teile zu verhindern, müssen Hersteller zweifelsohne Zugang zu den transformativen Kräften der künstlichen Intelligenz, zum maschinellen Lernen und zur Analyse großer Datenmengen (Big Data) haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Branchenführern im OMP-Konsortium, um Hersteller bei der Entwicklung und Optimierung ihrer Prozesse zu unterstützen.“

KI und hochentwickelte Analytik helfen, die Fertigung zu rationalisieren, Kosten zu senken und Qualität, Zuverlässigkeit sowie Sicherheit zu verbessern. OMP erleichtert für die Hersteller die Implementierung dieser Technologie in ihren Betrieben und die Erfüllung des Versprechens einer intelligenten Fertigung.