Unternehmen

Schallmauern durchbrochen

Schallmauern durchbrochen

Die Basler AG legte Zahlen für das erste Halbjahr 2022 vor. In den ersten sechs Monaten hat der Konzern einen neuen Umsatzrekord erreicht und die Schallmauer von 1.000 Mitarbeitern durchstoßen. Insbesondere die anhaltende Halbleiterkrise, chinesische Lockdowns, eine Normalisierung der Nachfrage und die aktiven Bestrebungen zum Vollsortimenter für Bildverarbeitungskomponenten mit direktem Marktzugang bestimmten das erste Halbjahr 2022.

Der Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2021 um 14 % auf 130,8 Mio. € (VJ: 115,2 Mio. €). Der Auftragseingang sank leicht um 3 % auf 147,9 Mio. € im Vergleich zum starken ersten Halbjahr 2021 (VJ: 152,4 Mio. €). Nach sechs Quartalen mit sehr hohen Auftragseingängen und deutlich positiven Book-To-Bill-Verhältnissen normalisierten sich die Auftragseingänge im Verlauf des Halbjahres. Die Normalisierung wurde zudem im zweiten Quartal durch Lockdown-bedingte Marktschwächen in China beschleunigt.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem sehr starken Vorjahr um 6,0 Mio. € auf 14,8 Mio. € (VJ: 20,8 Mio. €) verringert. Mit 11,3 % (VJ: 18,1 %) liegt die Vorsteuerrendite jedoch auf einem sehr soliden Niveau und im oberen Bereich der Prognose sowie dicht an dem Arbeitspunkt der profitablen Wachstumsstrategie von Basler, die eine Vorsteuerrendite von rund 12 % sowie ein mittleres Umsatzwachstum von 15% p.a. anpeilt.

Ausblick

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 hat der Basler-Konzern entlang seiner Wachstumsprognose abgeschlossen. Trotz sinkender Auftragseingänge, Lockdown-bedingter Nachfragerisiken in China und sich eintrübender Konjunktur blickt das Management grundsätzlich optimistisch auf den weiteren Jahresverlauf. Der hohe Auftragsbestand von rund 145 Mio. € führt zu einer starken Nachfragesituation in den kommenden Quartalen.

Der Umsatz in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres hängt im Wesentlichen von der Liefersituation kritischer Halbleiterkomponenten ab. Um die vorgenannten Risiken adäquat zu berücksichtigen hält das Management bis auf Weiteres an seiner Prognose fest, auch wenn sich das Geschäftsniveau des ersten Halbjahres am oberen Ende des Prognosekorridors bewegte. Diese geht von einem Konzernumsatz zwischen 235 – 265 Mio. € bei einer Vorsteuerrendite zwischen 9 % – 12 % aus.

Teilen