Durchflussmessung

Die Informationsquelle im Wasserkreislauf

Die Messung des Volumenstroms in technischen Anlagen gehört zu den Standarddisziplinen industrieller Mess- und Regeltechnik. Je nach Ausrichtung der Anlage ist aber oft ein Höchstmaß an Flexibilität, Sicherheit und Individualisierbarkeit abseits allgemeiner Standards gefordert. Die GHM Group wird diesen Anforderungen mit einer kompakten Gerätereihe gerecht, die es in sich hat.

Damit in Flüssigkeits- und Kühlkreisläufen alles im Fluss bleibt

Entsprechende Messgeräte bestehen immer aus einem vom Messmedium durchströmten Rohrabschnitt und einem außerhalb des Strömungsraumes angeordneten Transmitter, der das Messergebnis umformt und überträgt. Die Ermittlung des Volumenstromes im Strömungsraum kann dabei mit zahlreichen Methoden erfolgen. In kostensensitiven Bereichen werden häufig Turbinen eingesetzt, deren durchflussproportionale Umdrehungszahl gemessen wird. Nachteilig ist hier die Empfindlichkeit gegen Verschmutzung und überhöhte Drehzahlen, die zu irreparablen Schäden führen können. Die GHM Group geht mit ihrem kompakten XF-Durchflussmesssystem einen völlig anderen Weg.

„Der Durchflussmesser XF kann durch seine kompakte Größe und modularen Aufbau ohne großen Aufwand zur Installation in bereits bestehende Anlagen eingesetzt werden.“

 

Wolfgang Huckenbeck, Produktmanager Honsberg

XF-Durchflusstransmitter: Die Kontrollinstanz im Kühl- und Wasserkreislauf

Eine dynamische Blende im Strömungskanal, auf der ein gekapselter Magnet angebracht ist, verändert in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit ihren Öffnungswinkel. Der außen angebrachte Transmitter erkennt an der Veränderung der magnetischen Feldstärke die Positionsveränderung und errechnet daraus Öffnungswinkel und Strömungsgeschwindigkeit.

Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Mit dem Wegfall der Turbine als rotierendes Bauteil verschwindet auch ein großer Teil der Störanfälligkeit gegen plötzliche Überlastung, wie sie beispielsweise beim Hochfahren oder Reinigen der Anlage vorkommen kann. Die dynamische Blende hingegen steckt auch Messbereichsüberschreitungen weit außerhalb der vorgesehen Betriebsgrenzen unbeschadet weg und etabliert sich damit als äußerst zuverlässiger Informant bei der Messung des Volumenstroms.

Kompakte Bauform mit hohem Individualisierungsgrad

Doch reicht das auch, um selbst die anspruchsvollsten Anlagenbauer zufrieden zu stellen? Schließlich muss sich die Technik auch bequem in eine geplante oder bereits betriebene Anlage integrieren lassen.

Die GHM Group schlägt auch hier einen interessanten Weg ein, denn die insgesamt sehr kompakten XF-Durchflusstransmitter sprechen mit einer minimalen Baulänge von nur 22 mm für sich. Gleichzeitig sind die Geräte modular aufgebaut und lassen sich zu einem hohen Maß frei konfigurieren. Das betrifft nicht etwa nur die ein- und auslaufseitigen Anschlüsse, sondern auch deren Werkstoff: Hier kann zwischen POM, Edelstahl und Messing vernickelt gewählt werden.

Damit lassen sich die XF-Durchflusstransmitter auch auf den Durchfluss aggressiver Medien vorbereiten. Die Standardausführung aus Kunststoff ist für Drücke bis 16 bar ausgelegt, während optional eine Metallausführung (Edelstahl oder Messing vernickelt) auch Drücken bis 100 bar standhält.

Eine Hochtemperaturvariante, bei der die Elektronik vom Strömungsraum entfernt verbaut wird, erweitert den thermischen Arbeitsbereich auf Temperaturen bis 150 °C. Die Durchflusstransmitter decken dabei einen breiten Messbereich von 0,4 bis zu 100 l/min ab.

Das Messgerät, das sich Ihren Bedingungen anpasst: Das Durchflussmessgerät XF ist für Rohrleitungen bis zu einer Nennweite von 1“ konzipiert. Es lässt sich in all seinen wesentlichen Komponenten frei konfigurieren. Das betrifft nicht nur die Dimensionen der ein- und auslaufseitigen Anschlüsse, sondern auch die Wahl des Werkstoffs: Hier kann zwischen Kunststoff, Edelstahl und Messing vernickelt gewählt werden.

Auch mit unterschiedlichen Ausgängen Vielfalt signalisieren

Das Signal selbst kann in unterschiedlichen Formen bereitgestellt werden: als Schaltsignal, als Spannungs- bzw. Stromsignal, als Frequenzsignal oder als Mengensignal. Darüber hinaus sind auch Varianten mit Display erhältlich. In der Schalter-Variante lassen sich die Begrenzungsparameter frei konfigurieren.

Damit sendet das Durchflussmessgerät XF ein starkes Signal für mehr Flexibilität und Kompatibilität bei der Planung bzw. der Umrüstung neuer oder bestehender Anlagen. Denn mit der Verwendung der Durchflusstransmitter fließen gleichzeitig eine Vielzahl neuer Ideen und Möglichkeiten mit ein.

Messbare Vorteile: Das Herzstück des XF-Messsystems ist eine Blende, die sich dynamisch mit steigendem Durchfluss öffnet. Auf der Blende ist ein Magnet angebracht, der die Bestimmung der Blendenposition außerhalb des Strömungsraumes gestattet. Die Position ist ein Maß für den Volumenstrom. Verschiedene Transmitteroptionen bieten eine breite Palette von Ausgangssignalen.

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