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Wie steht ein Kerl vor dem Spiegel? Frontal, regungslos und kurz. Und nach zwei Sekunden ist er mit sich im Reinen – "passt schon".
Eckart von Hirschhausen Aus dem Buch "Die bessere Hälfte. Worauf wir uns mitten im Leben freuen können"

Beim Besuch des Science Museums habe ich einen Brief aus den Königlichen Archiven entdeckt, geschrieben in 1843. Darin berichtet Babbage von der Erfindung seiner "Analytical Engine", wofür das erste Computer-Programm entwickelt wurde.
Königin Elizabeth II. in ihrem ersten persönlichen Instagram-Post

Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt.
Mark Zuckerberg Facebook-Chef

Digital Innovation Hubs in Healthcare Robotics (DIH HERO)

EU fördert Robotik im Gesundheitswesen mit 16 Millionen Euro

Hybrid-OP FraunhoferIPA

Dem Fraunhofer IPA steht ein Interventionsraum mit Bildgebung für die Forschung zur Verfügung.
© Fraunhofer IPA/Foto: Vanessa Stachel

Die Europäische Kommission investiert 16 Millionen Euro in DIH-HERO. Das Projekt soll Innovationen und die Implementierung von Robotik im Gesundheitswesen voranbringen. Koordiniert wird das 17 Partner starke Projektkonsortium aus 10 europäischen Ländern von der Universität Twente.

Digital Innovation Hubs in Healthcare Robotics, kurz DIH HERO, hat das Ziel, in den nächsten vier Jahren eine unabhängige Plattform aufzubauen, um Unternehmen, Forschungsinstitute, Investoren und andere Interessengruppen miteinander zu vernetzen. Indem die Teilnehmer dabei unterstützt werden, Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Robotik verschiedenen Gesundheitsdienstleistern zur Verfügung zu stellen, soll die Zusammenarbeit in der Robotik erleichtert und Innovationen bestärkt werden. Zur Teilnahme sind in Europa ansässige kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aufgefordert. KMU können sich auf die offenen Ausschreibungen ab Sommer 2019 bis zum Frühjahr 2021 bewerben. Mit mehr als 8 Millionen Euro werden Reisekosten, Demonstratoren und Technologietransfer gefördert.

Stefano Stramigioli, Professor für Robotik an der Universität Twente und Koordinator des europaweiten Netzwerks, erklärt: »Der Weg, medizinische Innovationen in die klinische Praxis zu überführen, ist holprig, zeitaufwendig und erfordert erhebliche Investitionen. Hier geht es um klinische Erprobung, die Entwicklung von effizienten Produktionsmethoden, die Kontaktaufnahme zu Investoren, die Etablierung von Unternehmen und die Distribution, nur um einige Schritte zu nennen. Des Weiteren gibt es viele Akteure, die an verschiedensten Innovationen in der Robotik arbeiten.«

Die Europäische Kommission beabsichtigt, den Innovationszyklus entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu beschleunigen, indem eine effiziente Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen durch die Vernetzung von relevanten Stakeholdern sichergestellt werden soll. Jeder einzelne der 17 Partner des Konsortiums repräsentiert ein Netzwerk an Gesundheits- und Forschungsinstituten, Investoren und kommerziellen Unternehmen, die in der Robotik im Bereich des Gesundheitswesens aktiv sind. Durch die Vernetzung der relevanten Stakeholder und die Stimulierung von maßgeschneiderten Investitionen wird diese Plattform den Mehrwert entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitsökosystem maßgeblich verbessern.

Als einer der Hauptpartner besitzt das Fraunhofer IPA eine lange Tradition, automatisierte Lösungen für das Gesundheitswesen zu entwickeln, wie beispielsweise im Bereich der Altenpflege, der innovativen Labordiagnostik oder der Unterstützung von minimalinvasiven Operationen. Sein »Application Center for Automation in Healthcare« ist ein in der EU anerkannter Digital Innovation Hub.

»Wir sind davon überzeugt, dass DIH-HERO einen großen Einfluss auf die Innovation im Gesundheitswesen haben kann und dass das Projekt einen bedeutenden Mehrwert entlang der Wertschöpfungskette bringen wird, indem exzellente Produkte und Dienstleistungen an den Markt gebracht werden, mit dem größten Nutzen für den Endverbraucher – dem Patienten«, fasst Stramigioli zusammen.

Weitere Informationen: www.dih-hero.eu

Das Projekt DIH-HERO wird gefördert durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union, unter der Fördervereinbarungsnummer 825003.


07.01.2019

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