Infrarotsensoren

Pyroelektrische Infrarotsensoren mit hoher Nachweisempfindlichkeit

Pyroelektrische Infrarotsensoren mit hoher Nachweisempfindlichkeit

Pyroelektrische Ein- und Mehrelementsensoren der Typenreihe Pyrosens von DIAS Infrared zeichnen sich durch hohe Signal/Rausch-Verhältnisse, ausgezeichnete Langzeit- und Temperaturstabilität sowie eine große Variantenvielfalt aus. Die strahlungsempfindlichen Elemente bestehen aus Lithiumtantalat.

Mit Hilfe von Ionenstrahlätztechnologien werden nur wenige Mikrometer dünne Elemente realisiert, die spezifische Detektivitäten von über 109.cmHz1/2W-1 ermöglichen. Das ist deutlich mehr im Vergleich zu Sensoren auf der Basis von keramischen Pyroelektrika.

Die pyroelektrischen Infrarotsensoren Pyrosens bewähren sich seit vielen Jahren in Geräten der Gasanalytik, Spektroskopie, Strahlungs- und Temperaturmesstechnik. Die Ein- und Mehrkanalsensoren haben 1 bis 4 Sensorelemente mit verschiedenen wählbaren Elementflächen und optionaler thermischer Kompensation. Die integrierte Elektronik gestattet den Betrieb des Sensors im Spannungs- oder Strombetrieb. Zur optimalen Anpassung des spektralen Verhaltens an die Anwendung stehen verschiedene Absorberschichten und eine Vielzahl von unterschiedlichen Sensorfenstern zur Verfügung. Die Sensoren befinden sich hauptsächlich in Metall-Hermetik-Rundgehäusen TO18, TO39 und TO8. Jetzt sind auch erste SMD-Sensoren zur besonders platzsparenden Montage erhältlich.

Die Pyrosens-Typenreihe beinhaltet auch pyroelektrische lineare Arrays mit 128, 256 oder 510 Elementen (Elementmittenabstand 100 µm, 50 µm bzw. 25 µm). Hier werden sehr geringe NEP-Werte bis zu 0,08 nW erreicht. Das ermöglicht besonders kompakte Spektroskopie-Baugruppen.

Die Pyrosens-Infrarotsensoren werden ab 10. Mai 2022 auf der Sensor+Test (Messe Nürnberg, Stand 1-135, Halle 1) vorgestellt.

Weitere Infos

Von Dr. Reinhard Köhler, Leiter Geschäftsbereich Sensoren der DIAS Infrared GmbH

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