Dehnungsmessstreifen
Anschweißbare Hochtemperatur-DMS
Zur Beanspruchungsanalyse bei hohen Temperaturen bietet ZSE leistungsfähige und hochgenaue Dehnungsmessstreifen an, die bis maximal 950 °C einsetzbar sind. Ergänzend werden Schulungen und Dienstleistungen angeboten.
Die von ZSE angebotenen Hochtemperatur-DMS werden von der japanischen Firma Kyowa hergestellt und sind je nach Ausführung bis zu Temperaturen von 550 - 950 °C einsetzbar. Ihre Installation auf den Bauteilen erfolgt durch Micro-Punktschweißverbindungen.
Aufbau von Hochtemperatur-Röhrchen DMS
HT-DMS in Röhrchenbauform bestehen grundsätzlich aus einem Sensorgehäuse, in dem sich, eingebettet in MgO, ein dünner Sensordraht befindet, linkes Bild. Zur Temperaturkompensation werden in bestimmten Ausführungen zusätzliche Dummys eingebaut, die von der Dehnung des Bauteils entkoppelt sind. Damit können auch statische, nullpunktbezogenen Messungen durchgeführt werden, rechtes Bild. Angeschlossen ist ein temperaturbeständiges metallisoliertes Kabel und im Bereich niedrigerer Temperaturen ein Soft-Kabel.
Installation und Anschluss
Die Installation auf dem Bauteil erfolgt durch Punktschweißverbindungen. Dabei werden sowohl der Sensor selbst, als auch das Kabel temperaturbeständig dauerhaft fixiert.
Der Anschluss an handelsübliche DMS-Messverstärker wird über RC- und R-Netzwerke realisiert. HT-DMS in Viertelbrückenschaltung für dynamische Messungen erhalten ein RC-Netzwerk, das als Hochpassfilter fungiert. Damit werden temperaturabhängige sehr langsame Verstimmungen abgetrennt. HT-DMS in Halbbrückenschaltung für statische Messungen erhalten ein R-Netzwerk zur Anpassung von Sensor und Dummy an den Temperaturgang des Bauteilmaterials. In beiden Fällen erfolgt der Anschluss als Vollbrücke. Es ist dennoch nur ein aktiver DMS vorhanden, so dass bei Auswertung die Viertelbrücken-Gleichung gilt.
Beispiele
Anschweißbare Hochtemperatur DMS werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Je nach Anforderung stehen für dynamische und auch für statische Messungen verschiedene Ausführungen im Temperaturbereich von 550 bis 950 °C zur Verfügung. Zur Unterstützung der Anwender bietet ZSE eine spezielle Schulung auf diesem Gebiet an. Darüber hinaus kann auch die Installation der DMS übernommen werden. In den nachfolgenden Bildern sind Beispiele für Installationen von Hochtemperatur-DMS dargestellt. Dabei ist auch die für die Zugentlastung erforderliche schlaufenförmige Verlegung des MI-Kabels zu erkennen.
Mehr Details & Produktübersicht
Wenn Sie noch mehr Informationen benötigen, dann schreiben Sie eine E-Mail an ZSE oder rufen Sie an unter +49 7142 6845.
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