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Fluiddruck und Niveau kontrollieren, auch in aggressiveren Medien

Einstellbarer Differenzdruckwächter für Flüssigkeit & Gas


Der robuste Differenzdruckwächter
908 mit Schutzkappe. (Quelle: Beck)

Differenzdruckwächter für Wasser- und Gaskreisläufe sind gefragt wenn es gilt, Strömungen zu überwachen, ein Niveau zu kontrollieren oder einen Druckabfall sicher zu erkennen bspw. um einen Pumpenausfall zu registrieren. Beck Druckkontrolltechnik bietet dafür mit seinem einstellbaren Differenzdruckwächter 908 eine robuste Lösung für Sanitär- und Heizungsanlagen sowie die allgemeine Verfahrenstechnik. Der Druckschalter eignet sich für Betriebsdrücke bis 10 bar (Berstdruck > 20 bar); der Schaltdruck kann per Stellschraube vor Ort nach Bedarf eingestellt werden. Drei Varianten decken Differenzdruckbereiche von 40 bis 200 mbar, 150 bis 1.000 mbar und 400 bis 2.000 mbar ab. Die zulässigen Medientemperaturen liegen zwischen -10 und +80 °C. Alle Anschlüsse sind als AMP-Flachstecker nach DIN 46244 ausgeführt, mit Abmessungen von 6,3 x 0,8 mm. Der Differenzdruckwächter selbst ist - über die Einstellschraube gemessen - nur 88,6 mm lang, bei 57 mm Durchmesser. Mit der aufgesetzten Schutzkappe erfüllt er die Anforderungen der Schutzart IP54 oder IP65.

Robust, aber feinfühlig

Auch aggressivere Medien wie Korrosionsinhibitoren, Desinfektionsmittel und kurzfristige Einwirkungen von Entkalkerflüssigkeit sind für den Differenzdruckschalter kein Problem; sein Gehäuse mit den beiden G-1/8“-Innengewinden besteht aus Messing, die medienumspülte Mechanik aus Chrom bzw. rostfreiem Edelstahl und die Membran zur Druckaufnahme wahlweise aus NBR, EPDM, Silikon oder Viton. Das eigentliche Schaltwerk ist komplett gegen das Medium abgedichtet und erlaubt mit Silber/Nickelkontakten bei 250 V bis zu 10 A Schaltleistung. Die Schwachstromvariante mit vergoldeten Kontakten hat einen besonders niedrigen Übergangswiderstand. Hier sind bei 24 VDC maximal 100 mA zulässig. Beide Varianten sind auf über 1 Million Schaltspiele ausgelegt. Die gut zugängliche Einstellschraube am einen Ende des Druckschalters erlaubt ein feinfühliges Einstellen der jeweils erforderlichen Schaltgrenzen. Die AMP-Kontakte können einzeln belegt, Standardschutzkappe mit M16 Kabeldurchführung, oder über einen Ventilstecker angeschlossen werden. Für die oft geforderte luftfreie Montage sind gegenüber den Druckanschlussgewinden zwei, mit je einer Schraube verschlossene Entlüftungsbohrungen vorgesehen. Passende Befestigungswinkel sind als Zubehör erhältlich.


12.09.2018

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