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Biogassonde

Für eine höhere Wertschöpfung aus der Abfallverwertung

Vaisala präsentierte die weltweit erste 3-in-1-Sonde für In-Situ-Biogasmessungen zur Ermittlung von Methan-, Kohlendioxid und Feuchtewerten in anspruchsvollen Umgebungen. Das kompakte Messgerät ist zertifiziert bis Ex-Zone 0 und eignet sich damit für In-Line-Installationen auch in explosionsgefährdeten Bereichen.

Die Multigas-Messsonde Vaisala MGP261 misst kontinuierlich Methan, Kohlendioxid und Feuchte direkt in der Prozessleitung der Biogasanlage. Die Sonde ist optimiert für Biogasproduktionsprozesse wie die anaerobe Vergärung von Abfällen aus der Landwirtschaft, der Industrie und von Kommunen sowie für die Nutzung von Deponiegas. MGP261 basiert auf der patentierten Vaisala Carbocap-Sensortechnologie, die im Laufe der 20-jährigen Geschichte des Unternehmens mit Infrarot-Gasmessungen entwickelt wurde.

Aus Abfall Mehrwerte gewinnen

Die neue Sonde liefert Echtzeitmesswerte der Gaszusammensetzung ohne Probenahme oder -behandlung. Mit ihrer präzisen und stabilen Methanmessung unterstützt die kompakte Sonde, laut Hersteller, Betreiber von Biogasanlagen dabei, eine umfassende Kontrolle über ihren Prozess zu erlangen und die Leistung des Blockheizkraftwerks (BHKW) zu optimieren. Mit der MGP261 sollen die Anwender zudem die Feuchte kontrollieren können, um den Verschleiß der BHKW-Motoren und Prozesskomponenten zu reduzieren. „Die Investition in die Biogasmessung ist für Vaisala ein logischer Schritt in unseren Bestrebungen, einen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten. Das globale Bevölkerungswachstum und die damit verbundenen Fragen der Abfallwirtschaft stellen zusammen mit dem Druck zur Senkung der Treibhausgasemissionen eine große Herausforderung dar. Die Biogasindustrie kann zur Lösung dieses Problems entscheidend beitragen, wobei jedoch noch ungenutzte Rentabilitäts-Potenziale erschlossen werden müssen. Unsere neue MGP261-Sonde wird die Industrie dabei unterstützen, eine höhere Wertschöpfung aus der Abfallverwertung zu erzielen“, sagt Sampsa Lahtinen, Executive Vice President des Vaisala Geschäftsbereichs Industrial Measurements. „Dank einer zuverlässigen und genauen In-Line-Überwachung lässt sich der Produktionsprozess durch geringere Betriebskosten und eine erhöhte Effizienz von Biogasanlagen optimieren. Die Biogasproduktion ist ein organischer Prozess, der von zahlreichen Variablen beeinflusst wird. Je besser der gesamte Prozess überwacht wird und auf Veränderungen bei der Gaszusammensetzung und der Feuchte reagiert werden kann, desto effizienter wird die Anlage“, ergänzt Antti Heikkilä, Produktmanager im Bereich Industrial Measurements.

Einfache Nutzung und Bedienkomfort

Die benutzer- und installationsfreundliche MGP261-Sonde kann laut Vaisala in jedes bestehende System integriert werden. Die In-Line-Installation mache eine Probenahme und -behandlung überflüssig und ermögliche Messungen ohne Entnahmeleitungen, Pumpen oder Entfeuchtersysteme, heißt es. Die Sonde ist bis Ex-Zone 0 innerhalb von Rohrleitungen und bis Ex-Zone 1 außerhalb von Rohrleitungen zertifiziert. Damit kann sie in explosionsgefährdeten Bereichen installiert werden. Die Sonde ist unempfindlich gegen Chemikalien und das robuste Metallgehäuse ist mit der Schutzart IP66 zertifiziert. Dank ihrer Funktionsweise werden im Routinebetrieb keine Kalibriergase benötigt. Die bewährte Hintergrund-Autokalibrierung von Vaisala reduziere zudem den teuren Kalibrieraufwand. Mit ihren standardkonformen Analog- und Digitalausgängen lasse sich die neue MGP261 in jedes Prozesskontrollsystem einer Biogasanlage integrieren.


13.08.2019

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