Künstliche Intelligenz

Bluetooth-Sensoren im 5G-Campusnetz

Bluetooth-Sensoren im 5G-Campusnetz

Durch die Integration Bluetooth-basierter Sensorik in ein 5G-Campusnetzwerk lassen sich hochauflösende Datenbilder mit hohem Informationsgehalt von Maschinen, Anlagen und Gebäuden gewinnen.

Sensorikanwendungen mit Bluetooth Low Energy (BLE) in industriellen Umgebungen bieten viele Vorteile. Etwas hinderlich ist allerdings die relativ geringe Funkreichweite von Bluetooth. Diese Herausforderung hat SSV nun mit Hilfe lokaler 5G-Mobilfunknetzwerke gelöst. Dadurch sind Anwendungen mit Secure Sensor Beacon (SSB) mit einigen Tausend BLE-Datenpunkten und großer räumlicher Ausdehnung möglich.

SSB wurde mit dem Ziel entwickelt, hochauflösende Datenbilder von Maschinen, Anlagen und Gebäuden zu schaffen, aus denen sich mittels künstlicher Intelligenz hochwertige Informationen gewinnen lassen. Insofern sind intelligente, unternehmensweite Monitoringanwendungen ein Einsatzbereich, für den sich die SSB-Technologie im Zusammenspiel mit einem 5G-Campusnetz hervorragend eignet. Dabei wird mit Hilfe einer Ende-zu-Ende-Security die Authentizität und Integrität jedes einzelnen Datenpunkts sichergestellt.

Auf der Hannover Messe präsentierte SSV das Zusammenspiel des Bluetooth-Low-Energy-basierten SSB-Protokolls und der 5G-Technik erstmals der Öffentlichkeit. Dabei wurden die Sensordaten einer Evaluierungsbaugruppe für Smart-Factory-Sensoren per Bluetooth an ein 5G-Industrial-Gateway als SSB Agent gesendet und von dort aus über ein Campusnetzwerk an den SSB Collector übertragen. Dort stehen die Daten anderen Systemen über eine standardisierte Anwendungsschnittstelle (API) zur Verfügung.

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