Elektronischer Temperatur-Schwellwertschalter

Überwacht Grenzwerte kundenspezifisch

Normalerweise werden für die Überwachung von Temperatur-Grenzwerten PTC Kaltleiter oder Bimetallschalter verwendet. Die Schaltgenauigkeit der häufig verwendeten Bimetallschalter kann durch äußere Einflüsse wie Vibrationen beeinträchtigt werden und sogar ein falsches Auslösen verursachen. Für ein zuverlässiges Schaltverhalten auch in rauen Umgebungen entwickelte EPHY-MESS einen Schalter ohne mechanische Komponente (Bimetall). Zum Einsatz kommt ein Temperatursensor auf Basis eines Silizium-Messwidersstandes.

Die in ein Schraubgehäuse mit den Maßen M16x1,5 SW24 eingebaute Elektronik sorgt für die Auslösung des Sensors bei Erreichen des voreingestellten Temperatur-Schwellwertes. Dieser kann werkseitig in 5°C-Schritten nach Kundenwunsch eingestellt werden. Der Sensor ist auf einen Temperaturbereich von -40°C bis +120°C ausgelegt, wobei der Schaltpunkt vor der Auslieferung von -30°C bis 95°C programmiert werden kann. Die Hysterese lässt sich zwischen 2,5°C, 5°C, 10°C und 20°C einstellen. Darüber hinaus findet die Elektronik auch Platz in anderen Gehäuseformen wie den EM24 Lagerthermometerköpfen. Der Sensor genügt den Anforderungen der DIN EN 61373 Kat. 3, der DIN EN 60529 sowie der DIN EN 60068-2-27 und besitzt die Schutzart IP68.