Temperatursensoren

Taktgeber für Strömungsturbinen

Taktgeber für Strömungsturbinen

Für einen Strömungsturbinen-Teststand von Meeres- und Gezeitenströmungsanlagen entwickelte Ephy-Mess die Temperatursensorik samt Drehwert- und Taktgeber.

An vier Messstellen sollte die Temperatur der Wälzlager und des Planetengetriebes ermittelt werden. Herausforderung war die Befestigung der Sensoren an den statischen Getriebeteilen mit einem Umfang von ca. 2 Metern sowie die Tatsache, dass die Messstellen von Öl umspült werden. Die Anbringung per Schellen oder mittels Kleber statt  Bohrung wurde kundenseitig favorisiert. Das Material für die Schellen wäre bei diesem Gehäuseumfang fast teurer als der Sensor selbst.

Hinzu kommt, dass die verwendeten Öle auf Elastomere und Lacke, die in Klebstoffen und Vergussmassen der Sensoren enthalten sind, sehr aggressiv wirken. Vorschlag von Ephy-Mess war ein Kabelwiderstandsthermometer mit Metallhülse und verschiebbarer M8-Klemmverschraubung zur genauen Justage der Einbautiefe. Dank dieser Auslegung ist nun, trotz Gewindebohrung im Getriebegehäuse, die Dichtigkeit von Bohrung und Sensor gesichert. Der Temperaturfühler entspricht der Schutzart IP67. Eine geschirmte Schlauchleitung in 4-Leiter Ausführung kompensiert den Kabelwiderstand der 15 m langen Anschlussleitung.                                                

Sowohl die Verzahnungsgeometrie der abzutastenden Welle als auch eine einwandfreie Erkennung  sehr niedriger Wellendrehzahlen wurden sicher gemeistert. Bei den engen Platzverhältnisse in der Turbine wäre der normale Sensor 2 mm zu lang  und das Turbinengehäuse nicht mehr zu schließen gewesen. Dank Baukastenprinzip und hauseigener Gehäusefertigung konnte diese Anpassung in kürzester Zeit realisiert werden. So hat die Elektronik des Taktgebers statt Flanschgehäuse ein Gewindehülsengehäuse.  Die normalerweise axial abgehende Anschlussleitung wurde seitlich angelegt. Dies spart mehr als 20 mm an Länge ein und erfüllt so alle Anforderungen des Kunden.