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Reiserecht: Wer auf Geld verzichten kann, ist mit Rechtsportal gut beraten

Bei einer Flugverspätung können Online-Portale zum Thema Reiserecht für Verbraucher ein guter erster Ansprechpartner sein – wenn es lediglich um die Entschädigung geht. Oft wissen die Betroffenen nicht, dass eigentlich noch mehr Geld für sie drin wäre. Wie Online-Portale arbeiten und wie Anwältinnen und Anwälte Reisenden helfen, ihre Ansprüche durchzusetzen, zeigt ein Film des Rechtsportals anwaltauskunft.de. Er ist Teil einer Filmreihe zum Thema "Legal Tech".

Flugrechtsportale prüfen auf Basis großer Datenmengen und mit Hilfen von Algorithmen, ob ein Reisender nach Flugverspätung oder -annulierung Anspruch auf Entschädigung hat. Falls ja, kann er das Portal beauftragen, diese für ihn durchzusetzen. Im Erfolgsfall behält der Anbieter einen Teil des Honorars ein. „Anwältinnen und Anwälte können aufgrund ihrer Erfahrung und Rechtskenntnis ebenfalls einschätzen, welche Ansprüche ein Reisender hat – und helfen, diese durchzusetzen“, sagt Rechtsanwalt Swen Walentowski, Sprecher von anwaltauskunft.de. Oft stünde Reisenden mehr zu, als sie glauben. „Landet der Urlaubsflug zu spät, können sie neben der Entschädigung von der Airline vielleicht auch Schadensersatz für die verfallene Hotelbuchung, das verpasste Kreuzfahrtschiff oder ganz einfach entgangene Urlaubsfreuden bekommen“, erklärt der Rechtsanwalt weiter. Und wer vor Gericht gewinnt, müsse keine Anwaltskosten zahlen. Engagiert man bei einer Flugverspätung eine Anwältin oder einen Anwalt, bekommt man später wahrscheinlich mehr Geld heraus als mit einem Rechtsportal.

In dem Film werden zwei Fälle gegenüber gestellt: Ein Reisender fliegt nach Mallorca, der Flug landet aber vier Stunden zu spät. Er wendet sich an ein Online-Portal. Ein anderer Mann hat für seine Tochter einen Kurs an einer High School in den USA gebucht – bekommt für sein (teures) Geld aber nicht die Reise, die ihm versprochen worden war. Daraufhin kontaktiert er einen Anwalt. Fazit: Wem es nur um den Ausgleich für den verspäteten Flug geht, der kann mit einem Rechtsportal gut beraten sein – zumindest, wenn er damit leben kann, ein großzügiges Erfolgshonorar an den Anbieter abzugeben. Möchte man allerdings prüfen lassen, ob man vielleicht noch weitere Ansprüche hat oder wenn es um mehr Geld geht, wendet man sich besser an eine Anwältin oder einen Anwalt.

Den kompletten Film sehen Sie hier:

Online-Rechtsportale wie Fluggastportale gehören zur großen Gruppe der Legal-Tech-Anbieter. Der Begriff Legal Tech steht für die Digitalisierung der Rechtsberatung. Er bedeutet: Software oder Algorithmen erledigen Aufgaben automatisch, die sonst von Menschen übernommen werden. Darunter fallen sowohl genannte Online-Portale als auch die Algorithmen mit denen sie arbeiten, aber auch beispielsweise Kanzleisoftware für Anwälte.

Quelle: Rechtsportal anwaltauskunft.de


09.08.2019

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